Liedtext

An einem Sonntagsmorgen
Musik + Text: Volksweisen – Bearbeitung: Martin Brugger
Verlag: Zillertal Verlag

An einem Sonntagsmorgen
bei Zeiten in der Fruh’
nimmt der Wildschütz sei Stutzerl
geht dem Gamsgebirg’ zu
er woass ja – den Weg so schea’
wo die schean Gamslen steh’
drein im Gebirg’
er woass ja – den Weg so schea’
wo die schean Gamslen steh’
drein im Gebirg’
und a Gams hat er g’schossen
hoch drob’n auf der Wand
und iatz will er es auswoad’n
hat’s Messer in der Hand

Der Jaga hat ihm lang zu g’schaut
hat sie nit zuwi traut
bis das er’s schlaft.
der Jaga hat ihm lang zu g’schaut
hat sie nit zuwi traut
bis das er’s schlaft
Und iatz hat er halt g’schlafn
und iatz hat er sie traut
nimmt am Wildschütz sei Stutzerl
hat sagrisch zug’haut
der Wildschütz springt auf vom Schlaf
stürzt über die Felswand ab
hinein ins Gebirsch
der Wildschütz springt auf vom Schlaf
stürzt über die Felswand ab
hinein ins Gebirsch
Und den Jaga druckt s`Gwissen
um an Wildschütz sei Bluat
und iatz möchte er gern wissen
was der Wildschütz iatz tut.

Aber du ja – liaber Jaga mei
bind mir die Wunden ein
und still mir mei’ Bluat
Aber du ja – liaber Jaga mei
bind mir die Wunden ein
und still mir mei’ Bluat
Und die Wunden sind verbunden

und g’stillt isch des Bluat
und iatz muasst halt mi mir
geh’n ins Salzkammergut.
Bevor i mit an Jaga geh’
lass i mei Leib und Seel’
und mei jung’s Bluat
bevor i mit an Jaga geh’
lass i mei Leib und Seel’
und mei jung’s Bluat
im Salzkammergut!


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